Antrag zur Einrichtung eines Night City Shuttle 4.0

Die CDU Fraktion der Stadt Coesfeld beantragt:

01.02.2021, 21:47 Uhr | CDU Fraktion Coesfeld

1. Die Planung und Einführung eines Night City Shuttle 4.0.

 
2. Die erforderlichen Mittel in Höhe von 30.000 Euro sind im Produkt 60.03. unter Transferaufwendungen für den Haushalt 2021 zu veranschlagen.
 
Begründung: Das Projekt „Night-Mover“ im Kreis Kleve ermöglicht Jugendlichen und jungen Erwachsenen eine sichere Heimfahrt, wenn es die pandemische Situation erlaubt, wieder den vielfältigen Freizeitaktivitäten nachgehen zu können.

Die Verwaltung wird beauftragt, dieses Night-Mover-Konzept für Coesfeld zu adaptieren. Die Planungsarbeiten  könnten  Eingang  finden  in  das  von  2020  auf  2021 verschobene Mobilitätskonzept.
 
Der Night-Mover sollJugendliche mit Wohnsitz Coesfeld/Lette in der Altersstruktur von 16 bis 25.  Jahrenin  den Nächten  von  freitags  bis  einschließlich  sonntags  und  vor  gesetzlichen Feiertagenin der Zeit von 21.30 Uhr bis 06.00 Uhr des Folgetages sicher nach Hause bringen.

Der  Fahrauftrag  soll  durch  eine  App  gebucht  werden  können.Ggf.  ließe  sich  hier  eine Kooperation mit den Stadtwerken Coesfeld und der App Mietfiets realisieren. Die Bezahlung erfolgt im Systemüber die üblichen Online Zahlungsmethoden. So können zusätzlich zu den Jugendlichenauch  Eltern  und  Großeltern  diesen  Dienst für  ihre  Kinder  oder  Enkelkinder buchen. 
 
Die Fahraufträge sollen nur durch Coesfelder Taxi und Mietwagen-Unternehmen durchgeführt werden (Fa. Fischer/Fa. Hunke/Fa. Erdal /Fa. Kestermann und Fa. Bodenstein). Die App soll technisch in der Lage sein, die Fahraufträge zu disponieren, um Mehrfachfahrten in ein und dasselbe  Wohngebiet  zu  vermeiden. So können die Kosten pro Fahrt und pro Fahrgast minimiert werden. Die Stadt Coesfeld übernimmt pro Fahrt und berechtigten Fahrgast 5,00 Euro. 
 
Dieses Projekt trägt zur Inneren Sicherheit bei, ist ökologisch sinnvoll und unterstützt das örtliche Gewerbe. Durch  eine  Kooperation  mit  den  Stadtwerken  und  der Einbindung  von Sponsorensoll  eine  kostengünstige  Umsetzung  dieses  Projektes  angestrebt  werden.Grundsätzlich wäre die zugrundeliegende Technik anschließend auch geeignet, über ein On-Demand-System mehrMobilität in die Wohngebiete zu bringen, die heute vom Bürgerbus nicht angefahren werden, so z.B. Nonnenkamp und Deipe Stegge.