Schulprotest gegen die Gesamtschule

Rund 200 Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrer und interessierte Coesfelder protestierten gegen die Einführung einer Gesamtschule in Coesfeld (siehe Bild). Vor Beginn einer interfraktionellen Tagung einer Schul-Arbeitsgruppe übergaben sie dem Vorsitzenden des Schulausschusses Tobias Musholt ihren Protestbrief mit vielen Argumenten für die Beibehaltung des dreigliedringen Schulsystems in Coesfeld. Sowohl Gymnasien, Realschulen und die Hauptschule arbeiten erfolgreich. Mehr als zwei Drittel der Eltern wünschen diese Schulformen.

Mit modernster Logistik zukunftsfähig aufgestellt

EU-Parlamentarier Dr. Markus Pieper zu Gast beim Bio-Großhandel Weiling

Hochwertige Bio-Qualität, modernste Logistik und innovatives Autostore-Lager, so präsentiert sich der Großhandel Weiling am Standort Coesfeld. Davon konnte sich jetzt der EU-Abgeordnete Dr. Markus Pieper auf Einladung der Mittelstandsvereinigung der CDU Coesfeld (MIT) gemeinsam mit Vertretern des CDU-Ortsverbandes bei einer Betriebsbesichtigung ein Bild machen.

Gründer, Inhaber und Geschäftsführer Bernd Weiling führte den EU-Parlamentarier persönlich durch die Hallen und skizzierte die vierzigjährige Firmengeschichte von den Anfängen als kleiner Versandhandel für Gesundheitsprodukte im Jahr 1975 bis zur erfolgreichen Positionierung als zweitgrößter Biogroßhändler in Deutschland. „Ich bin sehr beeindruckt. Sie haben bewiesen, dass man mit zukunftsorientierten Investitionen sowie einer gekonnten Verknüpfung von Tradition und Innovation kontinuierlich wachsen, seine Wettbewerbsfähigkeit stärken und Arbeitsplätze schaffen kann“, würdigte Markus Pieper. „Deshalb müssen wir in Brüssel weiterhin die notwendigen Rahmenbedingungen für das wirtschaftliche Wachstum der kleinen und mittleren Unternehmen sicherstellen, denn der Mittelstand ist das Rückgrat unserer Wirtschaft.“

CDU-Arbeitskreis Integration mit weiteren Erkenntnissen für Coesfelder Begegnungsstätte

Info-Tour führte zum Bunten Haus in Gescher

Die Info-Tour zu Begegnungsstätten für Flüchtlinge führten Mitglieder des CDU-Arbeitskreises Integration auch zum Bunten Haus nach Gescher. Dort kümmern sich 60 Ehrenamtliche um die rund 320 Flüchtlinge. Montags, mittwochs und freitags sind die Treffs. Alles wird von Ehrenamtlichen unter der Trägerschaft der Kath. Kirchengemeinde geleistet. Carola Gravermann, Norbert Lanfer und Maria Schüttert vom Ehrenamts-Team freuten sich über den Besuch der Coesfelder. Sie zeigten den großen Versammlungsraum und den gut ausgerüsteten PC-Raum sowie die Küche in der früheren Apotheke. Erfreulich sei, dass engagierte Gescheraner dort bei der Einrichtung des Treffs Hand anlegten.

CDU für Begegnungsstätte für Flüchtlinge

Info-Fahrt zum Haus der Begegnung in Borken mit weiteren Erkenntnissen

Um verstärkte Anstrengungen für eine baldige Begegnungsstätte für Flüchtlinge bemüht sich die Coesfelder CDU. Das erklärten nun neben CDU-Chef Valentin Merschhemke die Ratsmitglieder Ulrike Fascher, Norbert Hagemann und Wilhelm Korth. Mit einer 12-köpfigen Delegation fuhren die sozialpolitisch engagierten Unionsmitglieder nach Borken zum erst vor wenigen Wochen eröffneten kommunalen Haus der Begegnung in der Borkener Innenstadt.
Dort erläuterten ihnen der 1. Beigeordnete Norbert Nießing, die Integrationsbeauftragte der Stadt Brigitte Malyszek und die Vorsitzende des Ausschusses für Jugend und Familie Evegret Kindermann, welche Angebote für Flüchtlinge gemacht werden. Ein Integrationskonzept wurde erarbeitet. Dreh- und Angelpunkt in Borken ist die Integrationsbeauftragte, die zu den Flüchtlingen in Borken einen direkten Draht pflegt und sie ins Haus der Begegnung einlädt. Dort ist nicht nur ein Treffpunkt, sondern Beratung drei Mal wöchentlich.

Junge Union wieder im Gespräch

Simon Watermann und Jennifer Niesig sind die Neuen im JU-Vorstand

CDU-Ortsvorsitzender Wilhelm Korth ermutigte die Mitglieder der Jungen Union bei ihrer Jahreshauptversammlung im Brauhaus Stephanus sich weiter aktiv in die Politik einzumischen und mit ihren Vorschlägen auch die Kommunalpolitik zu bereichern. „Die Junge Union ist wieder im Gespräch“, konstatierte JU-Vorsitzender Jan Büscher.

Der JU-Chef erinnerte in seinem Bericht daran, dass die JU Coesfeld/Rosendahl seit einem Jahr wieder mit einem aktiven Vorstand arbeitet und bereits zahlreiche Aktivitäten vorweisen kann. Man arbeitet in Arbeitskreisen der CDU mit und unterstützte die Union in den vergangenen Bürgermeister- und Landratswahlkämpfen. Das will sie auch im kommenden Jahr tun, wenn Landtags- und Bundestagswahlen anstehen, erklärte Büscher. Die JU habe eine eigene Facebook-Seite eingerichtet sowie Stammtische mit benachbarten JU-Verbänden durchgeführt. Auch die Geselligkeit bei einer Radtour und einer Planwagenfahrt kam nicht zu kurz. Geplant ist am 28. Mai ein Treffen mit der Jungen Union aus den Kreisen Coesfeld und Borken. Bei den Nachwahlen gibt es neue Gesichter im Vorstand. Simon Watermann (19) ist neuer Schriftführer. Für den aus beruflichen Gründen aus Lette verzogenen Beisitzer Hendrik Kleinschneider wurde Jennifer Niesig (22) gewählt.

Schlechte Noten für die rot-grüne Schulpolitik

Schlechte Noten für die Schulpolitik der rot-grünen Landesregierung gab es bei der Jahreshauptversammlung des CDU-Stadtverbandes Coesfeld im Referat des stellv. CDU-Fraktionsvorsitzenden im Landtag Klaus Kaiser – basierend auf einer Lehrerbefragung der Gewerkschaft VBE. 4,2 war die Note für die Schulpolitik des Landes. Eine glatte „6“ erteilten die befragten Pädagogen der Schulministerin Löhrmann. Auch der Bildungsmonitor des Instituts der Deutschen Wirtschaft brachte für die Landesregierung Unerfreuliches: NRW sei im Wirtschaftswachstum von Platz 13 auf Platz 16 zurückgefallen. Kaiser kritisierte, dass der tatsächliche Unterrichtsausfall an den NRW-Schulen von der Landesregierung verschleiert werde. Er forderte eine Umkehr der Bildungspolitik auch im Hinblick auf die Inklusion an den Schulen. Es gebe viel zu wenig dafür ausgebildete Lehrer. Und auch die Abkehr von den Förderschulen durch das Land habe fatale Folgen für Kinder und Eltern.

MdB Karl Schiewerling widmete sich dann der Flüchtlingspolitik zu und erläuterte ausführlich die Migrationsbewegungen in den letzten 10 Jahren. Ferner analysierte er die Wahlergebnisse der letzten drei Landtagswahlen und forderte sowohl die CDU wie auch die SPD daraus Konsequenzen zu ziehen.

Florian Wenning ist das neue „CDU-Gesicht“

… nach Daniela Balloff und Jennifer Niesig – Erstmals ein Letteraner

Florian Wenning ist das neue „CDU-Gesicht“. Die Jury der Coesfelder Union kürte nun den 29-jährigen Handelsfachwirt im Brauhaus Stephanus. Damit ist erstmals ein Letteraner das aktuelle CDU-Gesicht. Wenning, verheiratet und zwei Kinder, ist seit zwei Jahren Mitglied der CDU, aber engagiert sich schon im Letteraner Ortsverband sowie als stellv. Mitglied im Bezirksausschuss Lette.

Seit 2007 ist er beruflich bei Ernsting’s family tätig und inzwischen dort Abteilungsleiter Logistikkoordination. Sport, Jagd und Reisen sind seine Hobbies. Die Jury unter Leitung von CDU-Chef Valentin Merschhemke würdigt mit der Auszeichnung „CDU-Gesicht 2016“ ein junges politisch engagiertes Mitglied. Vorgängerinnen waren zunächst Daniela Balloff und im letzten Jahr Jennifer Niesig.

1.600 bunte Ostereier mit Infos

Reißenden Absatz fanden 1.600 bunte Ostereier bei einer Oster-Infoaktion der CDU in Coesfeld und Lette. Wie im Vorjahr überraschte die CDU vor Geschäften und in der Innenstadt die Coesfelder und ihre Besucher mit bunten Eiern und einem Gruß zum Osterfest.

Diesmal war die Oster-Grußaktion der Christdemokraten mit einem Info-Stand vor der Kupferpassage verbunden. Es wurden bei dem schönen Karsamstags-Wetter kommunalpolitische Infos verteilt und mit den Bürgern diskutiert. Zudem stimmten die CDU-Mitglieder auf die kommenden Fußball-Europameisterschaften mit der Verteilung von EM-Planern ein.

Landes- und Bundespolitik sind Themen

… bei der Jahreshauptversammlung der CDU Coesfeld am 6. April

Bei der Jahreshauptversammlung des CDU-Stadtverbandes am Mittwoch, 6. April, ab 19 Uhr in der Gaststätte „Zum Coesfelder Berg“ stehen Vertreterwahlen im weiten Vorfeld der nächstjährigen Landtags- und Bundestagswahlen an. Das „CDU-Gesicht 2016“ wird präsentiert. Wahl eines Mitgliederbeauftragten und Nachwahl eines Beisitzers sind ebenfalls kurze Regularien, ehe die Landes- und Bundespolitik im Mittelpunkt steht. „Schlechte Noten für die NRW-Schulpolitik“, zu diesem Thema kommt eigens aus Südwestfalen deren CDU-Bezirksvorsitzender Klaus Kaiser, der schon mehrere Jahre dem Landtag als Abgeordneter angehört.

Über die Ergebnisse des EU-Gipfels und die Konsequenzen der zurückliegenden drei Landtagswahlen spricht Bundestagsabgeordneter Karl Schiewerling. „Genügend Gesprächsbedarf für die Mitglieder“, so CDU-Vorsitzender Valentin Merschhemke zu der umfangreichen Tagesordnung.

CDU: Begegnungsstätte für Flüchtlinge notwendig

Besuch bei neuen Einrichtungen in Borken und Gescher

Coesfeld. Eine Begegnungsstätte für Flüchtlinge wurde namens der CDU-Fraktion durch Ratsmitglied Ulrike Fascher beantragt und als Prüfauftrag an die Verwaltung einstimmig genehmigt. Da dies wegen eines Immobilienkaufs für Flüchtlingsunterkünfte durch die Stadt in nichtöffentlicher Sitzung im Februar notwendig war, wurde dieser Beschluss der breiten Öffentlichkeit nicht bekannt. Nun lädt der eigens gegründete Integrations-Arbeitskreis der CDU zu Besichtigungen und Informationen zu solch neuen Begegnungsstädten im Nachbarkreis ein.

CDU-AK-Leiter Norbert Hagemann weist auf diese Besuche am Freitag, 15. April, hin. Zunächst geht es nach Borken, wo die Kreisstadt eine offene Begegnungsstätte für Flüchtlinge in Trägerschaft der Stadt am Butenwall 65 eingerichtet hat. Es informieren dort die Integrationsbeauftragte Brigitta Malyszek, der neue 1. Beigeordnete Norbert Nießing sowie die Vorsitzende des Ausschusses für Jugend und Familie Evegret Kindermann. Nach einer Kaffeepause ist am frühen Abend die Besichtigung des Bunten Hauses in Gescher, Hauptstraße 13, geplant. Die Führung übernehmen Carola Gravermann und Michaela Lebe. Interessierte aus Coesfeld können sich vor Ort in Borken und Gescher informieren. Die Fahrt erfolgt am 15. April um 14,10 Uhr vom Parkplatz Arbeitsagentur mit Privatwagen. Anmeldungen sind bis 1. April erforderlich: Norbert Hagemann, Tel. 980337 – Mail: norbert_hagemann@gmx.de

CDU informiert und überrascht zu Ostern

Einige kommunalpolitische Entscheidungen stehen in Coesfeld bevor. Die CDU nutzt die Gelegenheit mit einem Info-Stand am kommenden Samstag, 26. März, von 10 bis 13 Uhr, vor der Kupferpassage mit einem kommunalpolitischen Flyer zu informieren. Ferner gibt es kostenlos einen Planer zur diesjährigen Fußball-Europameisterschaft. In der Coesfelder Innenstadt und vor Geschäften sowie auch in Lette überrascht die CDU die Coesfelder und ihre Besucher - wie in den Vorjahren - mit bunten Eiern und einem Gruß zum Osterfest.

Wilhelm Korth soll in den Landtag

CDU-Verbände in Coesfeld und Lette einig / Kontakt zu Nachbarverbänden

„Ärmel aufkrempeln, miteinander reden - anstatt übereinander. Probleme lösen, statt sie zu suchen!“ So Wilhelm Korth vor der Kommunalwahl, als er sich im Wahlbezirk Goxel, Stevede und Flamschen für ein Coesfelder Ratsmandat bewarb und mit dem besten CDU-Ergebnis gewählt wurde. Nun steht eine größere Herausforderung für den 48jährigen gelernten Landmaschinenmechaniker bevor: Einmütig haben sich die Vorstände der CDU-Ortsverbände Coesfeld und Lette sowie des Stadtverbands Coesfeld für den Coesfelder als Kandidaten für den Landtag im Wahlbezirk Coesfeld I/ Borken III ausgesprochen und bereits Kontakt mit den Stadt- und Gemeindeverbänden in Rosendahl, Billerbeck und Havixbeck aufgenommen.

Am 1. September haben alle CDU-Mitglieder aus dem gesamten Wahlbezirk in Gescher die Möglichkeit, ihren Kandidaten für den Landtag zu wählen. Nach 20 Jahren Landtagszugehörigkeit von Bernhard Schemmer aus Reken ist Willi Korth nach Meinung der örtlichen CDU der geeignete Kandidat künftig die Interessen aus diesem Wahlbezirk in Düsseldorf zu vertreten. Bisher wurde bekannt, dass die stellv. Bürgermeisterin und Kreistagsabgeordnete Annette Brun aus Heiden ebenfalls ihren Hut in den Ring geworfen hat.

Jahreshauptversammlung des CDU-Ortsverbandes Coesfeld

Veröffentlichungen der AZ vom 04.03. und 05.03., Redakteur Uwe Goerlich

Kampf um Landtagsmandat
Kampflos aufgeben will die CDU in Coesfeld den Kampf um die Landtagskandidatur nicht einfach. Das ist die klare Botschaft aus der jüngsten Mitgliederversammlung im Brauhaus Stephanus. Den Landtagswahlkreis Coesfeld I/Borken III hat Bernhard Schemmer aus Reken 20 Jahre in Düsseldorf vertreten. Der 65-Jährige steht bei der Landtagswahl 2017 nicht mehr zur Verfügung.
Die Gunst der Stunde nutzte bereits Annette Brun (Heiden), die als CDU-Kandidatin schnell den Hut in den Ring geworfen hat. Die Chancen für die Rechtsanwältin und Mutter von vier Kindern stehen nicht schlecht, zumal der Nachbarkreis aufgrund seiner Größe mehr Gewicht bei der Kandidatenkür hat, als die Coesfelder. Die sollen dem Vernehmen nach den Namen des Coesfelder Stadtverbandsvorsitzenden Valentin Merschhemke und des CDU-Ortsverbands-Vorsitzenden Wilhelm Korth ins Spiel gebracht haben.

Vor dem Hintergrund regte Heinz Dieter Schlüter den Versuch einer Absprache mit den Borkenern an. Sie hätten schließlich beim letzten Mal den Zugriff gehabt, nun sollten die Coesfelder zum Zuge kommen. Korth sprühte diesbezüglich nicht vor Optimismus und verwies auf die Nominierungsveranstaltung am 1. September. Dafür beschwor er einen möglichen „Erfolg durch Einigkeit“ und meinte: „Warum jetzt nicht ein Coesfelder? David hat auch gegen Goliath gewonnen.“

Schemmer hielt sich aus der Debatte fein raus und beschränkte sich auf seinen Bericht aus Düsseldorf. Sein Fazit: NRW ist unter der rot-grünen Landesregierung auf zu vielen Gebieten wie U3-Betreuung, Bildungsqualität oder Wirtschaftswachstum nur Schlusslicht.

CDU dankt dem Kreis für Erhalt der Förderschule

Namens der Coesfelder CDU hat der Vorsitzende des Stadtverbandes Valentin Merschhemke, der als Kreistagsmitglied auch gleichzeitig im Kreis Schulausschuss-Vorsitzender ist, dem Landrat Dr. Schulze Pellengahr und somit dem Kreis Coesfeld für den Einsatz für die Coesfelder Förderschule (Pestalozzi-Schule – früher Fröbelschule) gedankt.
Auch der Coesfelder Rat habe sich schon frühzeitig für den Erhalt der Förderschule zumindest als Teilstandort eingesetzt. Hintergrund ist der jüngst geschlossene Kooperationsvertrag mit der Gemeinde Velen. Denn künftig werden auch Förderschüler aus Velen den Coesfelder Teilstandort der Pestalozzischule besuchen. Die Alternative für die Mädchen und Jungen aus Velen wäre ein Schulbesuch in Bocholt, der mit erheblichem Mehraufwand verbunden sei. Die Vereinbarung mit Velen trage zur Zukunftssicherung bei. Die Schülerzahlen hätten sich mittlerweile stabilisiert; auch von Eltern aus Gescher werde Interesse signalisiert.

Coesfeld geht optimistisch in die Zukunft

Die Stadt Coesfeld steht vor großen Herausforderungen. Coesfeld muss sich weiterentwickeln und Schwerpunkte bilden. Es geht um Investitionen in die Zukunft. Innenstadtverdichtung und Ausweisung neuer Wohngebiete in Coesfeld und Lette sind angesagt. Die Infrastruktur muss mitziehen. So sind weitere Kita-Plätze auch wegen der Betreuung der unter dreijährigen Kinder notwendig. Familie und Beruf müssen oft unter einen Hut gebracht werden. Auf der Hengte wird eine neue Kindertagesstätte gebaut. Und auch weitere Kindertagesstätte steht auf der Agenda: Eine integrative Kita in der Trägerschaft von Haus Hall.

Sanierungsbedarf gibt es weiter bei den Schulen. Mehrere Millionen kosten Umbau und Sanierung des Schulzentrums. Zusätzliche finanzielle Förderung erhofft sich die Stadt durch Einbeziehung in das innerstädtische Handlungs- und Maßnahmenkonzept. Für rund 3,9 Millionen Euro wird die frühere Jakobischule zweizügig umgebaut und durch einen Erweiterungsbau ergänzt. Dorthin zieht dann die Martin Luther-Grundschule.

Durch Förderung im Rahmen der Regionale2016 soll die Innenstadt attraktiver und für Coesfelder und ihre Gäste erlebbarer gemacht werden. Auch in Lette wird stark investiert. Weiterhin kümmert sich die Stadt intensiv um den Industriepark Nord.Westfalen in Flamschen. Neue Arbeitsplätze konnten entstehen und innovative Betriebe dort angesiedelt werden. Eine Herausforderung stellen Unterbringung und Betreuung der Flüchtlinge in Coesfeld dar. Die Stadt engagiert sich nicht nur finanziell, sondern auch ideell.
Dank sagt die CDU auch den Ehrenamtlichen, die sich auf vielen Gebieten engagieren.

CDU tagt im Brauhaus

Im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung des CDU-Ortsverbandes Coesfeld am Donnerstag, 3. März, um 19,30 Uhr im Brauhaus Stephanus steht die aktuelle Flüchtlingssituation vor Ort in Coesfeld. Kader Selmi, als Migrant tunesischer Herkunft, wird u.a. den eigenen Integrationsprozess sowie seine Einstellung zur Flüchtlingssituation darstellen. Auch Bürgermeister Öhmann und Landtagsabgeordneter Schemmer geben Statements. Zudem werden langjährige CDU-Mitglieder geehrt.

Podiumsdiskussion zur lokalen Erinnerungskultur

CDU Coesfeld lädt kreisweit am 8. März zur außergewöhnlichen Thematik ein

Der CDU Coesfeld sind Thematik und kompetente Fachleute so wichtig, dass sie zur Podiumsdiskussion unter dem Titel „Politik und Erinnerungskultur“ kreisweit alle Interessierten einlädt. Diese offene Veranstaltung ist am Dienstag, 8. März, um 18 Uhr im WBK Coesfeld, Osterwicker Str. 29. Dazu CDU-Vorsitzender Merschhemke: „Erinnerung braucht reale Orte, Symbole, Jahrestage und Gedenkstätten. Ein solcher Erinnerungsort ist das Barackenlager in Lette. Mit dem Förderverein Barackenlager e.V. in Lette hat sich eine zivilgesellschaftliche Initiative für die lokale Erinnerungskultur gebildet“. Auf Vermittlung des Bundestagsabgeordneten Karl Schiewerling konnte mit Dr. Philipp Lengsfeld MdB ein ausgewiesener Kenner und engagierter Redner gewonnen werden. Als ältester Sohn der DDR-Bürgerrechtlerin Vera Lengsfeld wuchs Lengsfeld in der DDR auf und geriet im September 1988 zusammen mit anderen Schülern in den Strudel der Ossietzky-Affäre. Durch das Verfassen von kritischen Wandzeitungsartikeln und einem offenen Brief mit Unterschriftensammlung wurde er auf direkte Anweisung der DDR-Bildungsministerin Margot Honecker von der Schule verwiesen.

Landrat und Bürgermeister zu Besuch bei der Senioren-Union

Der Vorsitzende der Senioren-Union Coesfeld, Klaus Kenkmann, eröffnete vor 55 Mitgliedern das Jahresprogamm 2016 mit einem Informationsnachmittag auf dem „Coesfelder Berg“, bei dem Landrat Dr. Schulze Pellengahr und Bürgermeister Öhmann als Gäste über ihre Arbeit sprachen und Rede und Antwort standen.

Nach etwa 100 Tagen im Amt war es für den neugewählten Landrat der erste offizielle Besuch im Stadtverband Coesfeld bei der Vereinigung der Senioren-Union. Schon im Wahlkampf hatte er sich für eine wohnortnahe Grundversorgung ausgesprochen und die Veränderungen in der Altersstruktur als Herausforderung für aktive Gestaltung angenommen. In seiner Funktion als Vermittler zwischen den Gemeinden muss er sich nun der Flüchtlingsproblematik und allen Auswirkungen stellen. Er berichtete, dass es unter anderem um Unterbringungsmöglichkeiten in Erstaufnahmeeinrichtungen, um alleinreisende Jugendliche und Kinder, um die Einrichtung eines Kommunalen Integrationszentrums geht bei gleichzeitiger Einhaltung vieler gesetzlicher Vorgaben, die die Arbeit erschweren. Diese Herkulesaufgabe, betonte der Landrat, ist nur zu bewältigen mit dem anerkennenswerten Einsatz vieler Ehrenamtlicher. Gleichzeitig erfordert die Situation die Einrichtung neuer Arbeitsstellen, z. B. beim Kreis-Jugendamt und bei der Ausländerbehörde.
Der Landrat wies auch auf ein bemerkenswertes Jubiläum hin: der Kreis Coesfeld wurde 1816 gegründet und feiert rund um die Pfingstwoche sein 200. Jubiläum!

Flüchtlingshilfe sucht dringend Unterstützung

Viel Verständnis und Unterstützung beim CDU-Arbeitskreis Integration gefunden

Die Herausforderungen in der Flüchtlingshilfe auch in Coesfeld sind immens. Viel Verständnis und Unterstützung fanden die beiden Sprecher der Flüchtlingsinitiative (FI) Gerburg Schwering und Bernd Lippe am Aschermittwoch beim CDU-Arbeitskreis Integration, der die Gäste zum Meinungsaustausch und zu gemeinsamen überparteilichen Initiativen eingeladen hatte. Der Vorsitzende des Sozialausschusses Norbert Hagemann (CDU) verwies auf einen „Brandbrief“ der FI an Rat und Verwaltung, wonach die Ehrenamtlichen mit den selbstgesteckten Aufgaben beim großen Flüchtlingsandrang überfordert seien.

Die 74 Mitglieder zählende FI könne die Betreuung in den Wohnungen der jetzt 19 Flüchtlings-Wohnstandorte im notwendigen Umfang nicht mehr leisten, erklärten beide FI-Vertreter und baten um mehr hauptamtliche Sozialarbeiter, aber wissend, dass der Markt an Fachkräften fast leergefegt ist. Eine koordinierende hauptamtliche Anlaufstelle mit Beratungs- und Büroräumen sei erforderlich. Aus der Bevölkerung werden auch Paten für die Flüchtlinge gesucht. Das Verständnis für die Probleme und Anliegen der Flüchtlinge müssten verstärkt sowohl durch Info-Veranstaltungen für Flüchtlinge wie auch durch solche für alle Coesfelder aufrechterhalten bzw. geweckt werden. Ein gutes Beispiel sei die baldige Info-Veranstaltung in Lette.

Kultur in Coesfeld

 Rosemarie Niemeier (l.) nutzte beim Empfang nach der Neujahrsansprache des CDU-Kreisverbandes im Stift Tilbeck die Gelegenheit der Staatsministerin für Kultur und Medien Professor Monika Grütters MdB (r.) die kulturelle Vielfalt in Coesfeld kurz vorzustellen. Niemeier, die auch für die CDU im Kulturausschuss der Stadt spricht, unterstrich dabei auch die besonderen Anstrengungen Grütters für die Annette-von-Droste-zu-Hülshoff-Stftung in Havixbeck.